sand
Ist ein Kind von Sand umgeben, fängt es an den Sand mit seinen Händen zu formen. Intuitiv wird mit dem Sand gemalt, gebaut, gegraben, gebuddelt und gebacken. Sand ist seit je her ein Medium, mit dem wir uns auf spielerische weise gestalterischen Ausdruck verleihen.
Sand weckt bei uns Urgefühle, die es uns leicht machen, sich dem spielerischen Geschehen des Moments und der eigenen Kreativität hinzugeben. Durch seine vergängliche Eigenschaft bringt uns Sand dazu, dem Momentanen Erleben mehr Bedeutung und Bewusstsein zu schenken.
sandtogether
Was 2004 im stillen Kämmerlein des Sandkünstlers Christian Kaiser begann, entwickelte sich über die Jahre hinweg, durch begeisterte Mitstreiter, zu einem Kunstprojekt und führte schließlich in die Gründung eines Vereins.
Auf der „B-Seite 2008″, einem Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur in Mannheim, realisierte Sandtogether erstmals eine Rauminstallation mit Sandleuchttischen. Die Besucher des Festivals konnten an den Sandtischen innehalten, wurden zum Verweilen eingeladen, um im Sand spielend gemeinsam zu gestalten. Dabei wurde das Geschehen auf den Sandtischen mittels Intervall-Fotografie während der ganzen Veranstaltung festgehalten. Daraus entstand ein Film, der die vielen Facetten der Kreativität der Besucher aufzeigte.
Diese positiven Erfahrungen und die Begeisterung der Besucher überzeugten alle von der Fortsetzung des Projekts.
Die Idee des “Sandlabors” war geboren.
Seitdem begeistert und fasziniert die Rauminstallation Sandlabor viele Menschen auf Festivals und Veranstaltungen. So entstand ein Sandlabor im Prediger im “Labor im Chor” auf dem Internationalen Schattentheater Festival 2009, in einer Scheune am Bodensee beim Sphinxfest 2010 und in der Johanneskirche bei der Gmünder Art 2011.
Um dem Kunstprojekt Sandtogether neue Möglichkeiten zu eröffnen, gründeten wir Ende Mai 2011 den gemeinnützigen Verein “Sandtogether e.V.”.
Besuchen kann man uns immer donnerstags zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr im offenem Sandlabor im Freudental 8/1, Schwäbisch Gmünd.
